Craftworks

Hime-Daruma, Hime-Temari

Hime-Daruma wurde ursprünglich als ehrerbietiges Andenken an den Kaiser Oujin hergestellt. Einst wurde seine Mutter, die Kaiserin Jingu, während eines Aufenthaltes im Ort Bad Dogo schwanger. Die Kaiserin brachte den Prinzen in Chikuzen zur Welt. Das Hime-Daruma soll an das liebliche, in purpurroter Baumwolle gehüllte kaiserliche Baby erinnern. Beim Spulen der wunderschönen bunten Fäden wünscht der Handwerker Glück für diejenigen, die das Hime-Temari später in die Hand nehmen würden. Beide volkskünstliche Erzeugnisse werden mit Geschick und Liebe hergestellt und sollen Glück bringen.

Iyo-Kasuri

Es gibt drei berühmte Orte in Japan, die schöne gesprenkelte Baumwollstoffe herstellen – Iyo, Kurume und Bingo. Iyo-Kasuri ist wegen seiner schlichten aber sorgfältigen Webart und seiner kräftigen Baumwolle in schönem Indigoblau beliebt. Heute finden die wunderschönen indigoblauen Baumwollstoffe nicht nur für Kimono sondern auch für diverse Gegenstände der Innenausstattung ihre Verwendung.

Volkskunst aus Bambus

In der Präfektur Ehime gedeiht Bambus hoher Qualität. Jedes einzelne Bambuskunstwerk wird von Handwerkerhand geflochten. Die Wurzeln dieser Kunstart sind auf den Prinzen Shotoku zurückzuführen, welcher die Einheimischen in der Flechtkunst für Bambuskörbe unterrichtet haben soll. Je häufiger es benutzt wird, desto geschmackvoller wird das Bambusflechtwerk.

Suigetsu-yaki Keramik

Suigetsu-yaki ist eine sehr eigentümliche handgezwirbelte Keramik. Suigetsu soll für den Mondschein stehen, der sich einst im Wassergraben des Schlosses Matsuyama gespiegelt hat. Als Schnitzmotive werden Krabben, Frösche, Kamelien und hohe Berge mit tiefen Tälern gewählt. Suigetsu-yaki vereint die Malerei, Schnitzerei sowie Keramikkunst und übt eine beruhigende Wirkung auf den Betrachter aus.

Rakuzan-yaki Keramik

Der Anfang der Rakuzan-yaki Keramik geht zurück zu Sadanaga Matsudaira, dem Clansherrn des Matsuyama-Clans, der in sein Teegefäß von Garten-Keramik Krabben hineinzusetzen pflegte. Die Rakuzan-yaki mit ihrem kraftvollen Ausdruck der Krabben, die im reißenden Strom leben, werden vom Handwerker sorgfältig geschnitzt, bemalt und gebrannt. Noch heute wird nach der Gewinnung von leuchtend roter Farbe der Krabben geforscht.


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